Freitag, 15. September 2017



Heimat den 13. Juli 2017

Ohh und wieder Bürozeit. Nun ist Apfelzeit und ich wollte mich mal wieder ausprobieren. Ich wollte schon immer einmal eine „Charlotte“ machen. So eine in Kuppelform welche mit Biskuitrollenscheiben ausgelegt ist. Ok also musste ich mich mal etwas ausprobieren und dadurch entstand dann diese Kreation einer …

…“Apfel-Vanille Charlotte“… 


Was braucht ihr dafür:
Für eine Torte
Für den Teig: 


- 3 Eier 
- 1 Prise Salz 
- 150 g Zucker 
- 75 g Mehl 
- 50 g Speisestärke 
- 1 Messerspitze Backpulver 

Für die Füllung und Deko: 
- 1 Beutel Vanilledessert (…zum kalt aufschlagen für 300ml Milch)
- 300 ml kalte Milch 
- 50 g Rosinen in Rum eingelegt 
- 20 g Vanillepuddingpulver
- 150 ml + 300 mlMilch 
- 100 ml Roséwein 
- 2 Esslöffel Zucker 
- 150 g geraspelte Äpfel 
- 6 Blatt Gelatine 
- 100 g geschmolzene Schokolade 
- 1 Glas Aprikosenkonfitüre

Am Abend bevor ihr den Biskuit backt könnt ihr euch bereits der Füllung widmen. Für die Füllung nun folgendes. Die Äpfel schälen und raspeln. Wenn ihr sie in eine Schale mit Wasser und Zitronensaft raspelt, dann laufen sie nicht braun an. Verrührt das Puddingpulver mit etwas der 150 ml Milch. Den Rest davon kocht zusammen mit dem Roséwein und dem Zucker auf. Die Gelatine einweichen. Kocht das Milchgemisch, rührt ihr das Puddingpulver ein. Dann einmal aufkochen lassen und die eingeweichte und ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Zu Letzt die abgetropften Äpfel unterheben und zum Erkalten in eine Schüssel füllen und mit Folie abdecken, sodass keine Haut entsteht. Die Rosinen in Rum einlegen und das Vanillecremedessert mit den 300 ml nach Packungsanweisung zubereiten und ebenfalls kalt stellen.
Dann starten wir mal und backen uns eine Biskuitrolle. Dafür den Ofen bereits auf 175°C und Ober-/ Unterhitze vorheizen. Nehmt ein Backblech und belegt es mit Backpapier. Nun die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Lasst dabei euren Zucker einrieseln und schlagt solange weiter, bis sich dieser auch gelöst hat. Mischt euer Mehl zusammen mit dem Backpulver und der Stärke. Die Eigelbe verrührt mit etwas Milch zu einer glatten Masse und rührt diese vorsichtig unter den Eischnee. Nun noch das Mehl darüber sieben und unterheben und auf dem vorbereiteten Backblech glattstreichen. Die Biskuitplatte sollte circa 10 Minuten backen. In dieser Zeit könnt ihr schon einmal ein Geschirrtuch feucht machen. Dieses ausbreiten und mit Zucker bestreuen. Die fertige Biskuitplatte auf das Handtuch stürzen, Backpapier abziehen und mit dem Handtuch aufrollen. Nun erkalten lassen. Ist sie kalt entrollt ihr sie und bestreicht sie mit einem Glas Aprikosenkonfitüre. Nun heißt es wieder aufrollen und kühlen, damit ihr sie später besser schneiden könnt.

Nehmt eine Kuppelform und legt diese mit Klarsichtfolie aus. Schneidet eure Biskuitrolle in dünne Scheiben (…dies geht am Besten, wenn sie sehr gut durchgezogen ist und dann mit einem extrem scharfen Messer…). Die Kuppelform legt ihr komplett mit den Biskuitrollenscheiben aus.

Für die Füllung nun den Pudding glattrühren und die Vanillecreme und die abgetropften Rosinen unterheben und zu einer Masse verrühren. Wer mag mischt noch etwas Rum mit unter.

Schmelzt die Schokolade und bestreicht die Scheiben mit dieser. Füllt nun die Masse hinein und streicht sie glatt. Dann den „Boden“ mit Biskuitscheiben belegen und mit dem Rest Schokolade bestreichen. Dies sollte nun etwas durchziehen und festwerden bevor ihr die Charlotte stürzen könnt und die Folie abziehen könnt.
Die Charlotte schmeckt schön durchgezogen am Allerbesten, von daher bereitet sie gerne 1-2 Tage im Vorfeld zu.