Sonntag, 20. September 2015

Heimat den 10. November 2014

Es stand mal wieder ein Kuchen für die Arbeitsstelle meiner Schwester auf dem Plan (...ihr wisst schon die Kuchenflat ;)...). Nach vielen Überlegungen, hatte ich auch einen gefunden. Doch dann kam meine Tante mit einem großen Beutel Boskop am Samstag zu uns und ich entschied mich daraufhin für einen anderen Kuchen. 
Ich hatte mal einen gesehen, mit ganzen Äpfeln, welche mit Rosinen und Nüssen gefüllt wurden und dann im Teig gelagert und gebacken. Der sollte es nun werden, doch in einer etwas anderen Variante. Als kleines besonderes Extra eine leckere Toffeesoße dabei und ...schwupp fertig wird er sein.

Also hier nun meine Interpretation eines Bratapfelkuchens mit Toffeesoße der besonderen Art....



Für eine Springform von 26cm Durchmesser braucht ihr:
Für den Teig:
- 3 Eier
- 1 Prise Salz
- 125 g Zucker
- 400 g Naturjoghurt (...für extra-cremigkeit nehmt den griechischen ;)...
- 300 g Weichweizengrieß
- 1 Päckchen Backpulver
- 75 g Butter
- 175 g Frischkäse mit Schokoladen-Haselnussgeschmack

Für die Äpfel:
- 8 kleine Boskopäpfel
- 60 g Haselnusskerne
- 1 Esslöffel flüssiger Honig
- 1 Teelöffel Zimt-Zucker
- 30 g Rosinen
- Rum

Wollen wir starten?....Ja wir wollen ;)...
Zuerst einmal die Eier zusammen mit der Prise Salz und dem Zucker in die Schüssel eurer Küchenmaschine geben und alles zu einem dickschaumigen Teig aufschlagen (...dies dauert etwas, also nicht verzagen ;)...). Die Butter erwärmen und schmelzen. Den Joghurt zusammen mit 3/4 der flüssigen Butter zu dem Eiergemisch geben und alles gut vermengen.
Nun mischt den Grieß zusammen mit dem Backpulver. Schnallt eurer Küchenmaschine/ Mixer den Knethaken drunter und gebt den Grieß in den Joghurt-Eier Teig. Nun alles gut vermengen und unter kneten.


Nun müsst ihr zügig arbeiten, bzw. diese nächsten Schritte vorweg machen.
Eine Springform am Boden mit Backpapier auslegen, den Rand mit Butter fetten und mit etwas Paniermehl ausstäuben. Den Ofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Die Rosinen bedeckt ihr mit Rum.Die Haselnusskerne gebt am Besten in einem Gefrierbeutel und haut ein paar Mal mit einer schweren Pfanne drauf, sodass ihr grobe Haselnusskernsplitter bekommt. Splitter, Rosinen und Zimt-Zucker mit dem Honig mischen. Die Äpfel gut waschen und das Kerngehäuse herausholen. Die Füllung hineinfüllen.

Also wieder zum Teig (...da ihr Grieß verwendet, dieser anzieht, ist der Teig nun schon dicker. Daher wie gesagt zügig arbeiten, bzw. die anderen Schritte vorweg machen...). Gebt den Teig in die Springform und streicht diesen glatt. Die gefüllten Äpfel hineinsetzen und dann ab in den Ofen. Hier sollte er circa 60 Minuten vor sich hin backen (...ihr könnt ihn zwischendurch mit etwas Alufolie abdecken. Dies dient dazu, dass, falls der Kuchen zu dunkel wird, die Äpfel fertig garen...).
Am Ende der Backzeit stecht vielleicht einen Apfel an und probiert ob sie gar sind. Nehmt ihn heraus, lasst ihn abkühlen, bestäubt mit Puderzucker und garniert mit Zimtstangen in den Äpfeln ein toller Anblick. 

Noch besser mit einem Schuss Toffeesoße...
Also kommen wir nun zur leckeren Toffeesoße mit dem gewissen Extra.
Dafür braucht ihr:
- 300 ml Sahne
- 125 g weiche Toffeebonbons (Sahnetoffees)
- 2 Esslöffel Butter
- 1/2 Teelöffel Fleur de Sel



Dann machen wir uns an die Arbeit.
Die Sahne müsst ihr erhitzen. Bringt sie einmal zum Kochen. Sobald diese kocht zieht sie erstmal von der Platte. Die Toffees etwas kleiner hacken und zu der Sahne geben. Wartet kurz und dann wieder auf die Platte und rühren, rühren, rühren.... Wenn alles aufgelöst ist, schaltet die Herdplatte auf die niedrigste Stufe und lasst die Soße dicklich einkochen (...dies dauert circa 30 Minuten...). Am Ende noch die 2 Esslöffel Butter einrühren und mit einer Prise Fleur de Sel abschmecken (...aber vorsichtig ist heiß...). Heiß in einer Flasche abfüllen und erkalten lassen. 
Kalt ist sie sehr dick und fest. Gut schütteln oder einfach warm machen und über den Apfel gießen ;)....









Nachtrag: Eigentlich ist der Teig ohne den Frischkäse und die Äpfel mit Walnüssen gedacht. Doch dies wurde mal verändert. Auch dadurch, dass er mit Joghurt und Grieß gebacken wird, ist  er eher ein leichter Sonntagskuchen ;)

Nachtrag 2: Die Soße ist eine Wucht. Sie schmeckt auch sehr lecker auf Eis oder andere Desserts. Probiert es aus, ihr werdet überrascht sein darüber. Für eine noch intensivere Butternote, lasst ein paar Bonbons heraus und benutzt mehr Butter. Aber seit auch sehr vorsichtig mit dem Salz, tastet euch langsam daran...